Der erste Monat mit Peanut: Ein Mops mit Meinung
Andreas7 September 2026·1 min read
Als wir Peanut aus dem Tierheim in Jomtien geholt haben, hieß es, sie sei ein bisschen schüchtern. Schüchtern ist ein nettes Wort dafür. In der ersten Nacht hat sie sich unter dem Sofa verkrochen und ist erst am Morgen wieder hervorgekommen, und zwar nur, weil es aus der Küche nach Hähnchen roch.
Mit der Zeit hat sie uns aber ziemlich schnell als ihre Familie akzeptiert. Sie hat ihren Platz auf der Matte am Balkon gefunden, wo sie jeden Nachmittag in der Sonne schnarcht wie ein kleiner Traktor. Beim Spaziergang am Strand schafft sie allerdings kaum zehn Meter, ohne stehen zu bleiben und die Umgebung mit ihren großen Augen zu inspizieren. Die Nachbarn lachen schon, wenn sie mit ihren kurzen Beinen mühsam die Straße entlangtrottet.
Nach einem Monat weiß ich: Geduld ist das Wichtigste, und Leckerlis helfen ungemein. Peanut hat ihre Angst fast komplett abgelegt, und wenn ich heimkomme, steht sie schon an der Tür und schnaubt mich begeistert an.
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